5 Tipps für das Saarland im Winter

Mein Freund ist gebürtiger Saarländer und ohne ihn hätte ich wohl meine Liebe für dieses zauberhafte Bundesland nicht entdeckt. Ich liebe die Natur hier, die kleinen Städtchen und natürlich die vielen goldigen Cafés - was auch sonst. 

Im Winter ist es hier leider sehr kalt, dunkel und man mag nun wirklich keinen Hund vor die Tür jagen - also was tun, wenn man mal wieder auf Familienbesuch ist?

Hier gibt es für euch 5 tolle Geheimtipps für das Saarland im Winter - alle Schmuddeltage erprobt :-)

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Komm an Bord!

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Kassematten

Schloss Saarbrücken

Ein besonderer und sehr beeindruckender Schatz der Landeshauptstadt Saarbrücken findet man im Barocker-Schloss oder besser gesagt 14m unter dem Schlossplatz. Die 500 Jahre alten Kasematten zeigen die Überreste der mittelalterlichen Burg- und Schlossanlagen. Bei Führungen von dem historischen Museum können u.a. der Rote Turm aus dem 13. Jahrhundert, einen im Burggraben vorspringende Bastion aus dem 16 Jahrhundert mit darin eingeschlossener Zisterne und ein gigantischer Innenhof mit abgehenden Gefängniszellen bestaunt werden. Unglaublich, dass solche Relikte über die Jahrhunderte erhalten blieben und noch heute zugänglich sind - könntet ihr euch vorstellen in einen solchen Schloss zu leben?

 

Ps: Für Kaffeeliebhaber gibt es direkt um die Ecke das Café am Schloss.

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Bxieskastel

Die Toskana des Saarlands

Blieskastel oder wie man im Volksmund sagt: Blieskaschtel, die Toskana des Saarlands ist ein hübsches verschlafenes Kleinstädtchen an der Grenze zu Rheinland-Pfalz und ein echter Geheimtipp. An kalten Tagen kann man hier ideal einen kurzen Spaziergang über dem Klostergelände und dann eine Bummeltour durch die süßen Lädchen unternehmen. Ein absolutes Muss für uns ist es einen Abstecher zu unseren Bekannten in den Feinkostladen "Moser" zu machen. Hier erwartet einen eine Verkostung durch sämtliche Olivenöle, Balsamico Essige und Liköre sowie einen hausgemachten Espresso mit leckeren Pralinen - eine wahre Gaumenfreude.

Zum Abschluss eines kalten Tages lädt das Café Lennard bei Tee und Kuchen zum Aufwärmen ein.

 

Achtung Geheimtipps: Für ein Wochenende öffnet die Barockstadt einen ganz besonderen Weihnachtsmarkt, den ihr euch nicht entgehen lassen solltet. Ansonsten gibt es hier Startpunkte für den Jacobsweg und abendliche Touren mit dem Nachtwächter Startpunkt Rathaus. 

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Saarlouis

Weihnachtsmarkt & Cafés

Mein allererster Ausflug nach Saarlouis vor 2 Jahren startete mit einem echten Geheimtipp. Nämlich dem Besuch im kostenlosen historischen Museum, wo man die ursprüngliche sternförmige Anordnung der Stadt sehen kann. Falls ihr jetzt neugierig geworden seid, lohnt sich ein Spaziergang im Park. Sobald man über die Brücke geht,  sieht man hier noch die alten Stadtmauern wie sie damals waren. Ein Spaziergang an kalten Tagen um den Wall mit anschließenden Aufwärmen im Café Mellows, im Altstadtcafé oder im Café Königin Louise sind eine wunderbare Erholung bevor es Abends auf den Weihnachtsmarkt geht. An Wintertagen kann man sich ganz toll bei einem Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt in Saarlouis aufwärmen. Ein paar heiße Maronen und frisch gebrannte Mandel auf die Faust - herrlich! 

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Völliger Hütte

Weltkulturerbe

Die 1994 zum Weltkulturerbe erklärte Völklinger Hütte öffnete 1873  als Eisenwerk ihre Pforten und bot vielen Menschen Arbeit bis  diese 1986 komplett stillgelegt wurde. So still ist es hier jedoch nicht geblieben. Die labyrinthartige "Hütte" zeigt Kulturinteressierten und Entdeckern neben einer saisonalen Ausstellung, wie die von Queen Elizabeth II. wie es hier damals zugegangen ist und zwar genauso wie es hier wirklich war. Tatsächlich wurde hier bis auf ein paar dringend notwendigen Sicherheitsvorkehrungen kaum was verändert. Es ist sowohl im Winter als auch im Sommer einen Ausflug Wert, weil es sowohl eine spannende Innenausstellung als auch einen riesen Gelände für ausgiebige Erkundungstouren bietet. 

 

Schlossberghöhlen in Homburg

Die Buntsteinhöhle in Homburg bieten einen beeindrucken Anblick und eine zauberhafte Geschichte:

im 17 Jahrhundert wurde in den Schlossberghöhlen Sand für die Glasherstellung, Formsand für den Eisenguss und Scheuersand für Dielenböden gewonnen. Während der französischen Besatzung zwischen 1679 und 1714 gerieten sie dann in Vergessenheit bis 1930 spielende Kinder die Höhlen wiederentdeckten. Statt die Schönheit dieser aus Menschenhand geschaffenen Buntsteinhöhle zu genießen, bot sie im 2. Weltkrieg den Menschen Schutz vor Luftangriffen. 

Nach einer aufwendigen Sanierung sind sie nun heute zu bestaunen und bieten einen perfekten Ausflug an kalten Tagen.