Roadtrip von der deutschen Nordsee bis zur polnischen Ostsee

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Unser Roadtrip beginnt in meiner Heimatstadt Bremen, von wo aus wir verschiedene Tagesausflüge an die Nordsee und umliegende Städte unternommen haben. Bremen ist wirklich ein perfekter Ausgangspunkt für viele Erkundungstouren und auch Bremen selber hat eine sehenswerte Geschichte, in die du hier eintauchen kannst. Für den bremischen Norden haben wir in etwa 4 Tage gebraucht.

Am Tag 5 ging es nach einem reichhaltigen Frühstück mit der gesamten Familie endlich weiter über Hamburg, Lübeck und Rostock. Je nachdem wie viel Zeit du einplanst, lohnen sich alle drei Städte hervorragend für einen Zwischenstop mit Übernachtung oder einer kurzen Pause. Da wir eine Nacht etwas außerhalb von Stettin gebucht haben, haben wir auf der Hälfte in Rostock eine kurze Verschnaufpause gemacht: Mittagessen bei den Vegangsta’s, Beine vertreten beim Sightseeing und dann weiter im Takt.

Rostock

Rostock

An dieser Stelle muss ich gestehen, dass wir gar nicht so viel von Stettin gesehen haben, weil wir nach so vielen Aktivitäten der letzten Tage uns gerade deswegen nach Ruhe gesehnt und deshalb lieber den Tag entspannt bei einem Essen mit Wasserblick in dem Restaurant unseres Hotels genossen haben. Das Hotel war zwar eher spartanisch eingerichtet, aber für einen Tag völlig okay. Es hieß SenMarina* und wir haben es über Booking.com gebucht.

Am nächsten Tag sind wir dann ebenso entspannt gestartet, Einkäufe erledigt und 2 Stunden in einem Café gute Gespräche geführt. Trotzdem waren wir Punkt 16 Uhr in Kolberg, wo sich unser wunderschön eingerichtetes und gemütliches Feriendomizil für die nächsten 7 Tage befand.

Stettin

Stettin

Wir können Kolberg wärmstens empfehlen, weil es günstig ist, weniger Touristen als deutsche Ostsee-Städte und die perfekte Lage für Tagesausflüge hat. Unser Apartment lag direkt an der Ostsee mit etwa 5 Minuten Fußweg. Außerdem waren wir fleißig Cafés und Restaurants in unserer Umgebung erkunden. Meine Empfehlungen findest du auf meinem TripAdvisor Account.

Aber aufgepasst! Kolberg und Danzig liegen zwar für deutsche Verhältnisse nicht all zu weit auseinander, etwa 230 km. Wer aber schon mal in Polen war weiß, dass die gute alte Autobahn nicht in jedem Land selbstverständlich ist. Mit einer maximalen Geschwindigkeit von 100 km/h spart man Sprit und CO2, jedoch dauert alles auch ein bisschen länger. Ein Ausflug nach Danzig lohnt sich aber immer! Eine hübsche Stadt, die innerhalb eines Tages gut zu Fuß erkundet werden kann. Der lange Markt, der Hafen, die Altstadt. Viele tolle Cafés und auch vegetarische / vegane Möglichkeiten. Am besten schmecken uns in Polen aber die Pierogis, die es mit allen möglichen Füllungen herzhaft und süß gibt. Überraschend war für uns, dass die Stadt im 2. Weltkrieg fast komplett zerstört und nach alten Vorbild wieder identisch aufgebaut wurde. Atemberaubende aristokratische Gebäude, die noch an vor paar hundert Jahren erinnern. Abflussrinnen unten an den Gebäuden. Hauptsächlich Reihenhäuser gemischt mit typisch nordischen Backsteinhäusern in maritimen Flair.

Danzig

Danzig

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Noch einen tollen Tagesausflug kannst du auf die Insel Usedom unternehmen. Dabei nimmst du die Fähre Richtung Swinemünde, wo es eine Handvoll kleine Cafés und Richtung Strand auch Restaurants gibt für einen keinen Imbiss. Jetzt wird es spannend und zwar nicht mal 5 Minuten mit dem Auto entfernt, wartet die deutsch-polnische Grenze auf die Überquerung. Danach kannst du dich nach Herzenslust austoben. Wir waren in Heringsdorf, weil ich dort zuletzt vor 20 Jahren mit meiner Oma war und unbedingt den Ort besuchen wollte, an den ich tolle Kindheitserinnerungen habe. Es sah noch genauso aus wie in meiner Erinnerung, nur waren es viel mehr Touristen. Kaum haben wir den Strand erreicht, wurden wir von Menschenmassen erschlagen, die gemäß eines Zeitplans von Bühne zu Bühne tigerten, um Schauspieler und Musiker zu bewundern. Auf der Seebrücke angekommen, erhaschten wir einen ausgezeichneten Blick über die proppenvolle Strandpromenade mit Trambolin-Stationen, ja sogar ein gigantischer Fernseher ragte aus dem Wasser. Das Restaurant am Ende der Seebrücke nahm für einen stinknormalen Kaffee knapp 3€. Zwar ist Usedom wirklich wunderschön, aber leider viel zu überfüllt und teuer. Abends wieder in Kolberg haben wir die Ruhe gleich viel mehr zu schätzen gewusst.

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Übrigens lohnt sich in Kohlberg ganz besonders ein Spaziergang entlang der kompletten Strandpromenade mit Rastpausen in den kleinen Cafés, die überall entlang der Ostsee verteilt sind. In Kohlberg spricht man neben polnisch eher deutsch, statt englisch und Menüs gibt es ebenfalls auf deutsch übersetzt. Ein Stückchen weiter ins Innere von Kohlberg befindet sich eine kleine Innenstadt mit noch mehr Cafés und Restaurant und alles was man sonst noch so braucht. Das schönste Highlight für uns waren aber die preiswerten Strandkörbe und abends mit unseren Picknickkorb bewaffnet an der ruhigen Strandpromenade zu entspannen.

Strand Kolberg

Strand Kolberg

Bist du demnächst auch an der Nordsee / Ostsee oder in Polen und hast noch mehr tolle Tipps? Dann schreibe doch gerne in den Kommentaren deine Eindrücke. Ich freue mich von dir zu hören!

 

Über mich

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Ich bin Sarah, lebe mit meinem Freund in Frankfurt und reise am liebsten nachhaltig. Auf meinem Blog findest du meine besten Tipps, Inspirationen für deine nächste Reise und meine ganz persönlichen Reiseberichte. 

Viel Spaß beim Lesen!

 

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