So planst du deinen perfekten Roadtrip

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So planst du den perfekten Roadtrip

So planst du den perfekten Roadtrip

 

Seit wir einmal fürchterliche Turbulenzen auf dem Weg von Miami nach New York hatten und mir der ganze anschließende Langstreckenflug schlecht war, fliege ich überhaupt nicht gerne. Mein Magen hat sich das leider gemerkt und sobald es zum Flughafen geht, wird mir ganz komisch. Wenn es sich also vermeiden lässt, fliege ich lieber nicht und plane lieber aufregende Roadtrips. Außerdem finde ich persönlich, dass es besser für die Umwelt ist, wenn das Fliegen etwas besonderes bleibt. Schließlich müssen wir nicht immer ganz weit weg, um spannende Orte zu erkunden. Ein anderer toller Nebeneffekt ist, dass Roadtrips sehr Geldbeutel schonend sind: man ist Vorort flexibel ohne sich in Auto mieten zu müssen, man gibt den kompletten Urlaub mit Extrafahrten meiner Erfahrung nach genauso viel oder weniger für Benzin aus wie für den Flug und man muss nicht auf das Gepäck achten. Zudem gibt es noch ganz viele tolle Tipps, wie du mächtig sparen kannst. 

Inhalt

  1. Die Planung

  2. Das Budget

  3. Die Strecke

  4. Gibt es etwas zu beachten?

  5. Bevor es losgeht

Plane den perfekten Roadtrip

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Die Planung

Wir planen immer einige Monate im Voraus, um so eine bessere Übersicht zu bekommen, was alles kosten wird. Das geht tatsächlich nur, weil wir uns immer kleinere Jahrespläne anlegen und so in der Lage sind 8-10 Monate im Voraus zu wissen was auf uns urlaubstechnisch zukommt. Das ist nicht nur praktisch, sondern steigert auch die Vorfreude.

Unsere Jahresplanung sieht von Jahr zu Jahr immer sehr ähnlich aus: generell machen wir einen ausgiebigen Sommerurlaub, 2-3 kleinere Städtetrips oder Wander-/Wellnessurlaube sowie viele spontan kleinere Ausflüge in der Umgebung. Wenn wir manchmal noch Urlaubstage übrig haben, machen wir noch einen zweiten einwöchigen Urlaub Ende des Jahres. In bestimmten Abständen geht es dann weiter weg, wie nächsten Jahr im Februar nach Afrika, wo wir vermutlich 3 Wochen bleiben.

Den genauen Zeitraum suchen wir uns tatsächlich schon ein Jahr vorher aus. Wo es dann ganz konkret hingeht, entscheiden wir je nach Größe des Trips 8 Monate vorher.

Wenn es dann in die heiße Planungsphase geht, erstellt jeder von uns 2 hypothetische Reisepläne mit Orten, Unterkünften und Kosten. Am Ende wählen wir dann unseren Favoriten und heben die anderen Pläne für ein anderes Mal in einer Excel-Tabelle auf. Das ist wirklich sehr hilfreich, falls wir Inspiration brauchen oder spontan doch nochmal mehr Zeit oder Geld haben. Generell speichern wir alle unsere Trips in einer Excel mit Kostenübersicht, die wir während der Reise speichern.

Du siehst also, wir lieben es zu planen und alles genau durchzurechnen. Dass wird beide von Haus aus Betriebswirten sind, muss ich nicht erwähnen oder?

Wenn es dann aber so richtig losgeht, planen wir gar nicht mehr so intensiv. Wichtig für uns sind nur die Eckpunkte, also wo wir starten und wann wir ungefähr wo sein wollen. Von dem Rest lassen wir uns nur zu gern überraschen. In Sardinien hatten wir beispielsweise nur Unterkünfte am Start- und Endpunkt gebucht und die ganze Route spontan eingeschlagen. Meistens haben wir nie einen Plan, welche Sehenswürdigkeiten es gibt und wir unbedingt sehen müssen, sondern laufen einfach darauf los und entdecken unsere eigenen Highlights. Ich finde das ist eine ganz gute Balance zwischen planen und genießen. 

Plane deinen perfekten Roadtrip

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Das Budget

Ganz wichtig ist es gleich am Anfang oder ein paar Monate im Voraus schon zu wissen, wie viel Budget du für deinen Roadtrip brauchst, damit du nicht irgendwann komplett auf dem Zahnfleisch läufst. Wir rechnen es wie oben schon erwähnt mindestens ein halbes Jahr vorher aus, um so zu wissen wie viel wir noch sparen müssen und am Ende einen kleinen Puffer zu haben. 

Dazu simulieren wir vorher eine hypothetische Fahrtstrecke und schauen uns an wie viele Kilometer wir vermutlich zurücklegen werden. Wir haben dabei eine kleine Faustregen entwickelt: Gesamtstrecke / 10 = Gesamtkosten plus 100€ Puffer sind die gesamten Fahrtkosten, die sich auf die Anzahl der Personen verteilt. Ganz toll sparen kannst du übrigens, wenn du für die Fahrt Mitfahrer über BlaBlaCar* suchst, die sich an der Fahrt beteiligen. BlaBlaCar schlägt dazu immer einen Preis vor, der meines Erachtens etwas sehr gering ausfällt, wenn man noch Verschleiß etc. einkalkuliert. Zudem habe ich in letzter Zeit festgestellt, dass BlaBlaCar Zwischenziele eingibt, die ich gar nicht ansteuern möchte, weshalb ich meine Strecke immer noch einmal in dem Fließtext eingebe. Dennoch bin ich ein sehr großer Fan von Mitfahrgelegenheiten und nutze diese schon seit knapp 5 Jahren. Dank BlaBlaCar habe ich mir so häufig die Fahrtkosten gespart und zudem so viele nette sowie interessante Menschen kennengelernt.

Als nächstes schauen wir uns die üblichen Preise für Unterkünfte Vorort und an den Zwischenstopps an und sparen die dann so zusammen, dass wir mindestens ein halbes Jahr im Voraus buchen können. Wenn wir Zwischenstopps planen, buchen wir über booking.com* ein günstiges Hotel inkl. Frühstück, damit wir weniger Stress beim Check In haben und frisch gestärkt am nächsten Tag weiterfahren können. Für unser Hauptziel suchen wir uns hingegen lieber eine Ferienwohnung, die recht mittig liegt, um so die Umgebung besser erkunden zu können. Außerdem ist man mit dem Auto so flexibel, dass man auch abgeschiedenere Ferienwohnungen auswählen und sparen kann. Wichtig ist nur, dass du auf Parkmöglichkeiten bei deiner Unterkunft achtest. Im Prinzip ist das das ganze Geheimnis wie wir es schaffen mit unseren recht schmalen Budgets, das Maximum aus jedem Urlaub rauszuholen. Ferienwohnungen findest du sowohl auf booking.com als auch auf Airbnb*, wo du dir schon im Voraus eine Favoriten-Liste anlegen kannst. 

Verpflegung und Spaß-Aktivitäten kalkulieren wir meistens nicht mit dazu, weil wir es mit unseren laufenden monatlichen Kosten gleich setzen.  

Plane den perfekten Roadtrip

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Die Strecke

Möchtest du einen Sommerurlaub an der Côte d'Azur verbringen, einen Städtetrip nach Prag unternehmen oder lieber ein Wander- und Wellnessurlaub im Harz machen? Dabei sind zwei Dinge wichtig: wie viel Stunden ist das Ziel entfernt und was möchtest du Vorort alles sehen?

Wir schauen bei unserer Planung immer darauf wie weit es weg ist und fahren nie mehr als 6 Stunden, weil wir es sonst aufhören zu genießen. Alles was weiter weg ist, verbinden wir mit einen Zwischenstopp, wie z.B. der Trip an die Côte d'Azur oder unser diesjähriger Sommerurlaub nach Polen. Dazu recherchieren wir, welche Städte oder Orte sich auf dem Weg sich lohnen könnten und schauen viel nach kleineren Orten. Auf dem Weg zur Côte d'Azur sind wir in unserer Wahlheimat Frankfurt gestartet und haben einen Zwischenstopp in Saarbrücken und Lyon eingelegt. Nach Polen fahren wir zunächst über Bremen, Stettin bis nach Köslin und zurück über Magdeburg nach Frankfurt. 


Für solche Zwecke kaufe ich mir auch gerne Reiseführer, weil man dort noch einmal Tipps und Inspirationen bekommt, sowie in einer Karte die Strecke einzeichnen kann. Mein Lieblingsreiseführer, der Lonely Planet*, verfügt sogar über potentielle Reiserouten mit Zeitangaben. Also, 2 Wochen Afrika etc. Reiseführer nutze ich sowieso eher taktisch, weil ich mir darin die ein oder andere Notiz mache, was ich noch zusätzlich entdeckt habe oder Unterkünfte, die ich weiterempfehlen kann. Es ist wie eine Art Tagebuch voller Erinnerungen. Auf diese weise, ist mein Lonely Planet von Neuseeland zweimal mit Freunden wieder zurückgereist.


Natürlich gibt es auch Urlaubsziele, die schwieriger mit dem Auto zu erreichen sind, wie Sardinien oder noch weiter weg Afrika. Dort mieten wir Vorort immer einen Mietwagen* und schauen dann noch gezielter nach günstigen abgeschiedenen Unterkünften. Allein deshalb geben wir knapp 200€ weniger aus. Sowieso würde ich immer im Voraus mal schauen, wie teuer die Flüge und die Buchung eines Mietautos sind - vielleicht ist es ja sogar wirklich günstiger zu fliegen? Meiner Erfahrung nach war es noch nie der Fall, aber wenn du das schon mal erlebt hast, würde ich mich über deine Tipps in den Kommentaren freuen. 

 

Gibt es etwas zu beachten?

Braucht du eventuell eine Vignette oder ein spezielles Visum, wenn du in ein anderes Land als Deutschland reist? In Tschechien brauchten wir beispielsweise so eine solche Vignette für das Auto, die wir an einer Raststätte direkt an der Grenze kaufen konnten. Andere Länder wie die Schweiz haben ähnliche Auflagen und manche Länder brauchen zudem eine Plakette für den Co2 Ausstoß. Achte also am besten immer vorher auf besondere Regelungen eines Landes, genauso wie Verkehrsregelungen, wie Geschwindigkeitsbegrenzungen für Autobahnen oder Maut. In Frankreich z.B. haben wir mehr Maut bezahlt, als einkalkuliert und das Umfahren solcher Strecken kann gut und gerne 2-3 Stunden mehr Fahrzeit beanspruchen. Weitere wichtige Regelungen sind z.B. Parkbestimmungen. In Frankreich gab es Parklücken, die mit verschiedenen Farben gekennzeichnet wurden und so eine unterschiedliche Bedeutung hatten. Knöllchen in anderen Ländern sind oft teurer als in Deutschland. In den USA habe ich mal 200€ zahlen müssen, weil ich das falsche Licht anhatte. Also Standlicht, statt das normale Licht. 

Schaue auch nach Zollbestimmungen bei Einfuhr mit dem Auto über die Landesgrenzen, Versicherungen oder Bestimmungen im Krankheitsfall. Sichere sich lieber einmal mehr ab, damit es nicht unangenehm im Urlaub wird.  


Bevor es losgeht

Am besten breitet man sich auf einen Road Trip vor, indem man für ausreichend Verpflegung sorgt. Wir machen immer Schnittchen oder Brötchen, Rohkost, etwas Obst und ein paar Müsli-Riegel. Dazu 3-4 gefüllte Trinkfalschen.  Lasse auch dein Auto vorher nochmal durchchecken und prüfe den Reifendruck sowie Öl- und Scheibenwischwassserstand. Fülle alles einmal komplett nach Richtlinien auf. Alle 2-3 Stunden machen wir eine kleine oder ausgiebige Pause, je nachdem wie lange wir unterwegs sind und gehen einen Kaffee trinken. Vielleicht gibt es sogar eine kleiner Stadt zu erkunden und sich so die Beine ausgiebig zu vertreten. Dann wechseln wir den Fahrer und weitergehts Am schönsten ist es ein kleines Abwechslungspaket aus Hörbüchern und Musik dabei zu haben sowie ein Kissen für den Beifahrer zum entspannen. 

 
 

ÜBER MICH

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Schön, dass du hier bist!

Ich bin Sarah, lebe mit meinem Freund in Frankfurt und reise am liebsten nachhaltig. Auf meinem Blog findest du meine besten Tipps, Inspirationen für deine nächste Reise und meine ganz persönlichen Reiseberichte. 

Viel Spaß beim Lesen!

 
 

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