6 Spaziergänge durch London

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6 Spaziergänge durch London

6 Spaziergänge durch London

 

Im Spätsommer war ich 2 Wochen in London und weil ich am liebsten alles auf eigene Faust zu Fuß erkunde, habe ich die 6 Spaziergänge durch London von Mo Media GmbH* getestet. Diese füllen im Schnitt eine gute Tagestour und führen an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten sowie an echten Geheimtipps vorbei. Die meisten Wege habe ich durch zwei geteilt, weil es so entspannter war und so ich in Ruhe fotografieren konnte. Am schönsten fand ich jedoch, dass man zu Fuß einiges Neues entdecken konnte, dass noch nicht im Buch ist und sich dann diebisch über seiner Entdeckung gefreut hat.

Mein ganz besonderes Erlebnis und so wie ich London in schönster Erinnerung bewahre ist, dass zu dieser Zeit ein Freund von mir in London wohnte, wo ich übernachten konnte und außerdem 3 weitere Freunde von mir zeitgleich London besuchten. Die erste Woche habe ich wirklich alles zu Fuß erkundet und bin kaum Bahn gefahren. Die 2. Woche hingegen habe ich mir eine Oyster Card geholt und bin viele kleine Orte abgefahren. Außerdem habe ich mich spontan mit meinen Freunden getroffen oder wir sind gemeinsam auf Erkundungstour gegangen. Dabei habe ich mich wie eine Einheimische gefühlt und das war so besonders für mich. 

Jetzt gibt es ganz exklusiv meine tollsten Entdeckungen, die dir deinen Londonurlaub versüßen:

 

#1 Greenwich & Canary Wharf

Die erste Tour begann in Greenwich am Cutty Sark und führte über die Themse nach Canary Wharf. Statt die Bootsfahrt zu wählen bin ich durch den Themse Kanal gelaufen und dann die Westminster Road hoch. Die Vorstellung unter den gewaltigen Fluss in einen engen Kanal zu laufen, fand ich etwas beklemmend, eine spannende Erfahrung war es allemal. Am beeindruckendsten fand ich die Wolkenkratzer von Canary Wharf. Sagen wir mal so. Es war nicht mein letztes Mal dort. Diese riesigen modernen Hochhäuser des neuen Finanzdistrikts entlang vieler kleiner Kanäle und eine Overground Bahn, die mitten durch die Gebäude fährt, war echt spektakulär. Als ich mir in der 2. Woche eine Oyster Card hatte, bin ich täglich durch die Glasgebäude gefahren und habe mich dabei wie in Futurama gefühlt.

Eine tolle Entdeckung waren aber weder in Greenwich, noch in Canary Wharf. Wir waren in einem Hotel in der Nähe von der O2 Arena und um die Themse zu überqueren, habe ich einen Gondellift entdeckt. Diese Aussicht war unglaublich und nur zu empfehlen!

 
Greenwich & Canary Wharf

Greenwich & Canary Wharf

 

#2 Southwark

Jetzt kommen die ersten wichtigsten Wahrzeichen von London gleich zuerst: der Tower of London und die Tower Bridge. An einen sonnigen Tag lässt es sich am Tower of London auf einer Bank mit Blick auf die Tower Bridge so richtig gut aushalten. Meine Lieblingsentdeckung befand sich auf der entgegengesetzten Seite - also statt über die Tower Bridge links, rechts gehen. Dort ist ein kleiner Hafen mit schönen Cafés und Restaurants. Was gibt es besseres als sich spontan mit Freunden in einen tollen Café mit Tower Bridge im Hintergrund zu verabreden und anständig zu klönen? Das war definitiv einer dieser perfekten Tage in London.

Durch die tollen alten und modernisierten Industriegebäude von Butlers Wharf hindurch gelangst du zu meiner nächsten Lieblingsentdeckung und auch in den Reiseführer als Insider Tipps deklariert: der Borough Market - ein Markt unter einer Art Brücke halb drinnen, halb draußen mit vielen Köstlichkeiten, auch für das kleine Budget. Nach einer kurzen Stärkung geht es dann weiter entlang des Shakespeare Globes und Tate Modern über die Millennium Bridge bis St. Pauls Cathedral. An kalten Regentagen kann ich hier das Museum of London empfehlen, das ganz lebendig die beeindruckende Geschichte der Stadt zeigt und einen Blick hinter die Kulissen erlaubt. Wußtest du z.B. das London bei einen großen Brand fast zerstört wurde? Für diejenigen, die noch tiefer in die gruselige und düstere Geschichte Londons eintauchen möchte, gibt es den Dungeon. Das ist aber nichts für Angsthasen wie mich. 

Butlers Wharf

Butlers Wharf

Millenium Bridge

Millenium Bridge

 

#3 The East End

Eine echte Überraschung für Entdecker, Kunstliebhaber oder Fotografen ist das East End. Hier gibt es viele kleine Shops, Street Art so gut wie an jeder Ecke und Essen im Straßenverkauf. Der Spaziergang beginnt an der Agathe East Metro Station und führt entlang des Spitalfields Market und Sunday Up Market bis hin zur Great Eastern Street und ist daher ein recht kurzer Walk, den man gemütlich am Wochenende machen kann. Es geht hier hauptsächlich um das Stöbern in Läden und das Ausprobieren von Streetfood. 

 

#4 WESTERMINSTER, ST. JAMES & MAYFAIR

Eine Tour, die ich mir komplett bis zum Schluss aufgehoben habe, weil sie an den typischen Sehenswürdigkeiten Londons entlang führt, ist Westminster, St. James & Mayfair. Es beginnt mit dem London Eye und einer wunderbaren Aussicht über London - kann es einen schöneren Start in den Tag geben? Naja, außer es regnet vielleicht. Danach führt die Route an der Themse entlang über die Westminster Bridge mit Blick auf den Big Ben und dem House of Parliment. Nach einen kurzen Abstecher zum Westminster Abbey, einen Spaziergang durch den St James Park und vielleicht ein Sandwich im "Inn the Park", wartet schon der königliche Buckingham Palace mit vermutlich dutzenden Touristen auf dich. Aus einen Liegestuhl im St James Park kann man das ganze Spektakel auch gemütlich aus der Ferne beobachten. Entlang an dem geschäftigen Picadilly Circus geht es zur Oxford Street - der Einkaufsstraße schlechthin. Allerdings bevorzuge ich eine typisch englische Tea Time im luxuriösen Claridge. Etwas was man mal miterlebt haben muss. tee und Häppchen, mhmm. Daneben gibt es in den Nebenstraße um die Bond Street viele weitere Cafés, die weniger teuer, aber mindestens genauso schön sind. 

Westminster, St. James & Mayfair

Westminster, St. James & Mayfair

 

#5 MARYLEBONE, REGENT'S PARK & PRIMROSE HILL

Dies war mein heimlicher erster Spaziergang, weil der Primrose Hill einen richtig tollen Aussichtspunkt über London bietet und so richtig Lust auf mehr macht. Wer allerdings nach der großen Sightseeing Tour noch nicht genug hat, kann direkt von der Oxford Street weiter Richtung Regent's Park laufen. Auf den Weg in der Thayer Street gibt es ganz tolle Lädchen wie Cath Kidston, dessen Topflappen in Übergröße bis heute meine Küche schmückt oder Daunt Books für Leseratten wie mich. Angekommen im Regents Park kann man sich dann von den Anstrengungen der letzten Tage mit einem frisch erworbenen Buch auf eine Parkbank zurückziehen und erholen. Wunderschön ist im Regent's Park der Queen Mary Rosengarten und das Open Air Theatre, wo im Sommer Stücke von Shakespeare wiedergegeben werden. 

Jetzt ist mir leider ein Riesen Malheur passiert: die Einstellungen meiner Kamera hat sämtliche Farben herausgefiltert, sodass alles im schönen Blauton herauskam. Da hat nicht mal mehr die Nachbearbeitung geholfen. Daher gibt es heute leider kein Foto für dich Primrose....

#6 Knightbridge & Chelsea

Der letzte Spaziergang ist dann genauso entspannt wie der zuvor. Denn dieser beginnt in der hübschen Gegend Chelsea mit vielen prachtvollen Häusern. Ich glaube, wenn man dort ein Haus besitzt, hat man es wirklich geschafft. Das luxuriöse Café "The Berkley" um die Ecke lädt zu einem gemütlichen Afternoon Tea ein - etwas da man definitiv in London gemacht haben sollte. Für Regentage ist das Museums Quartett an der Exhibition Road eine gute Alternative auf Erkundungstour zu gehen und gleichzeitig im Warmen und Trocknen zu bleiben. Die meisten Ausstellungen sind hier sogar kostenlos und so kommt man gar nicht erst in Entscheidungsschwierigkeiten. Tatsächlich haben wir alle Museen mitgenommen und am besten fand ich das Science Museum - schaut es euch also unbedingt an. Den Nachmittag kann man dann ganz in Ruhe im Kensington Garden bei einem Spaziergang zum Kensington Palace verbringen., wo wir verrückterweise Leute erspäht haben, die im Golfwagen unterwegs sind, obwohl das Kensington Park war und nicht Versailles. 

Chelsea

Chelsea

 
 
 
 

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Ich bin Sarah, lebe mit meinem Freund in Frankfurt und reise am liebsten nachhaltig. Auf meinem Blog findest du meine besten Tipps, Inspirationen für deine nächste Reise und meine ganz persönlichen Reiseberichte. 

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